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	<title>Die Luftschlosserei</title>
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	<description>Wunderland, Schnitzeljagd, Massengrab.</description>
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		<title>Die Luftschlosserei</title>
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		<title>Ach, Darwin!</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 19:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jo ko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich diesen Blog ja sterben lassen&#8230; zu sporadisch das Ganze, zu sinnfrei an vielen Ecken und Enden. Dass ich schreiben kann und mag, das weiß ich und Jedermann.. braucht keinen Blog. Tolle Musik? will man natürlich auch empfohlen kriegen, nur halt nicht von mir.
 
Ein gestriges Event piekst mich allerdings derart penetrant in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=177&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><font><font size="1">Eigentlich wollte ich diesen Blog ja sterben lassen&#8230; zu sporadisch das Ganze, zu sinnfrei an vielen Ecken und Enden. Dass ich schreiben kann und mag, das weiß ich und Jedermann.. braucht keinen Blog. Tolle Musik? will man natürlich auch empfohlen kriegen, nur halt nicht von mir.</font></p>
<p><font> <font size="2"><br />
Ein gestriges Event piekst mich allerdings derart penetrant in den Allerwertesten (oder eine hübschere Metapher, suchts euch aus), dass ich einfach davon berichten muss.</p>
<p>In Graz ist ja ordentlich was los. Ich war gestern zu Besuch bei <a href="http://www.museum-joanneum.at/cms/beitrag/11131641/30463319/_1">&#8222;Gleiche Affen in verschiedenen Zoos&#8220;</a> im Landesmuseum Joanneum, wo Presse-Chefredakteur <b>Michael Fleischhacker</b> zum Gespräch mit <b>Georg Altziebler</b> lud. <em>Who the fuck is Georg Altziebler?</em>, fragte ich unschön das Schlaue Buch. Dieses: <b>Son of the Velvet Rat</b>. DER österreichische Singer-Songwriter-Export. Aha; dass ich von dem guten Mann noch nix gehört hab, lassen wir jetzt als hochgezogene Augenbraue mal außen vor. Bedröhn mich ja auch nur mit Mättl.</p>
<p>Das Thema der Veranstaltung lautete &#8211; zitiere <a href="http://www.kulturserver-graz.at/kalender/event/9001236">Kulturserver</a> &#8211; wie folgt: <em>&#8222;Die Differenzen zwischen kreativ-idealistischen Zugängen und der Wirklichkeit des angeblich härtesten Geschäfts der Welt, der Pop- und Rockmusikproduktion&#8220;.</em> Da ich mich für das Thema sehr interessiere, schreibe ich auch gerade eine Seminararbeit über neue PR-Instrumente für Musiker in Zeiten der Web-Dominanz und Download-Epidemie. In der Hoffnung auf tolle O-Töne und Eindrücke also nix wie hin.</p>
<p><font size="1"><br />
[Apropos Epidemie. Sind nicht Singer-Songwriter die Epidemie der 10er? (man nähme Notiz, nach den 90ern starten wieder die 10er. Logisch.) Wir hatten die Boygroups in den 1990ern, und jetzt gibts Singer-Songwriter-Flut. Plötzlich schimpft sich einE jedeR HanswürstIn mit Klampfe im Arm und Organic Cotton Outfit Singer-Songwriter. Melancholisch dahinknödeln, Augen zukneifen (blendet ja auch, so eine 60-Watt-Birne), irgendwie fehl am Platze ausschauen. Das ist Kunst, oder auch Singer-Songwriter-Tum. Denn wer vier Akkorde beherrscht, kann verdammt nochmal einen Song writen, und naja das Singen kann man ja seit Bob Dylan auch keinem mehr verbieten.</p>
<p>GEBT MIR EINE KOLUMNE! ich will fürs Raunzen bezahlt werden.]<br />
</font></p>
<p><font size="2"><br />
Der Herr Fleischhacker ist ja ein gnadenloser Zyniker. An der vorderen Couchkante auf Zähneblecken hoffend wurde ich natürlich prompt enttäuscht. Eine Vorstellung ist wunderbar. Als wir nach einer halben Stunde allerdings immer noch von Altzieblers Inspiration und Individualismus hörten, wurde es langsam langatmig.<br />
Da fiel der großartige Satz, <b>&#8222;der Bandname war ja sowieso von Anfang an ein Misserfolgsgarant.&#8220;</b> Humoristisches Lachen im Publikum; in meiner Grantmiene regte sich nix. Liegt das an mir jetzt? Egal, er wird erst warm.<br />
&#8222;Man muss unverwechselbar sein&#8220;, aha achso. Und- &#8222;Ich wusste von Anfang an, was ich mache, ist nicht für eine breite Masse.&#8220; Spätestens hier wars mir zuviel, und ich kramte determiniert meinen Sailor-Moon-Block raus, um Fragen an den Samtrattenspross zu notieren. &#8222;Fragen&#8220;. Ich gebs ja zu, eigentlich wollte ich den Herren eh bloß provozieren.<br />
&#8222;Warum ist der Name ein Misserfolgsgarant?&#8220;<br />
&#8222;Er ist kein Misserfolgsgarant.&#8220;<br />
&#8222;Das haben Sie gesagt.&#8220;<br />
&#8222;Ich habe gesagt, dass&#8212;&#8220; und ich schalte ab. Nehmts es mir nicht übel, aber da verliert man dann schon die Lust.<br />
&#8222;Der Prozess des Komponierens &#8211; was geht da in Ihnen vor? Oder ist das ein unaussprechliches Geheimnis? Ich kenne einen Ihrer Freunde von der Uni.&#8220; Das kann man übrigens auch als Frage aus dem Publikum tarnen. </p>
<p>Als die geistlose Lobhudelei dahinschwelte, war das einzig Erfreuliche Fleischhackers Blick. Ich werde nicht mal versuchen, ihn zu beschreiben, aber Amüsement sieht anders aus. Ich mag den Mann. Aber wieso setzten die dem &#8216;Underground-Poeten&#8217; Altziebler keinen Kritiker gegenüber, der in die Lücken bohrt, die des &#8222;Son&#8217;s&#8220; widersprüchliche Antworten hinterlassen?! Ich fragte den Mann, was er von so genannten Social Networks hält, von Web 2.0 als Faktor zur Publikumsgewinnung. Nachdem ich dreimal anders formuliert hatte und er immer noch nicht wusste, wovon ich sprach, war Fleischhacker so gutmütig, meine Frage zu übersetzen. Endlich- eine Antwort! &#8222;Das kann schon sein.&#8220; Also, ich weiß &#8211; sich mit dem Musikgeschäft auseinanderzusetzen ist ja auch weder verträumt, noch idealistisch. Schon gar nicht Singer-Songwriter. Die Pflaume-am-Aug hindert ihn trotzdem nicht daran, <a href="http://www.myspace.com/sonofthevelvetrat">sich per MySpace Account zu promoten</a>. Muss man aber ja nicht laut sagen.</p>
<p>&#8222;Ich mache Musik für mich.&#8220; Is that so. Wie ein Raum voller erwachsener Menschen dabei ernst bleiben kann, ist mir ein mittleres Rätsel. Ich mach also Musik für mich, greife verkorkste Akkorde auf der Kindergitarre und finds super. Dafür brauch ich kein Label, aber der Herr Altziebler schon. Ich denke, er nimmt sich dennoch sehr ernst, und ganz offensichtlich taten das die anderen Besucher auch.<br />
&#8222;Das ist ein Philosoph, ein Poet!&#8220; &#8211; O-Ton Althippies, die mich nach der Show vergebens um Feuer fragten. Seht her, die herrliche Woodstock-Nostalgie ist dem Web-2.0-Schmu gewichen &#8211; und diese braven Bildschirm-Teenies nehmen nicht mal mehr legale Drogen! Is mir ja wurscht, wer qualmt; den Prestige-Effekt seh ich bloß nicht. Und Nein, ich hab kein Feuer, und Nein, der Typ ist auch kein Poet, nur weil er im 21. Jahrhundert erkannt hat, dass das Leben keine Hupfburg ist.  </p>
<p>Und dann noch dieses scheußliche &#8222;Underground&#8220;. Ein Un-Wort; das gibts eigentlich gar nicht. Keine Nische der Welt kann jemals Underground sein &#8211; denn öffentliches Musikmachen, und erreiche ich nur zwei arme Idioten, ist immer Nach-Luft-Schnappen. Ist immer ein Lebenszeichen, eine publike Herzfaservibration. Und das ist auch verdammt gut so.<br />
Der Provinz-Bob Dylan und Trivialphilosoph ist jedenfalls nicht mein Tässchen Butterbier, und der Abend gestern war ein bissl für die Katz&#8217;. Aber bitte nicht verklagen jetzt.</p>
<p></font></p>
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		<title>Verstecken im Dunkeln</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 00:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jo ko</dc:creator>
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Vor zwei Jahren fügt mich eine Schönheit von zarten 16 Jahren auf Myspace zu ihren Freunden. Ihr Profil: ein Gesamtkunstwerk, rund wie ein Kreis. Auf meine neugierigen Nachrichten antwortet sie, Ja, sie ist wirklich so jung. Und ja, sie macht Musik; alleine. Hier hab ich kurz von ihr erzählt, aber viel gab&#8217;s noch nicht.

Am [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=167&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="justify">
<font> <font size="2"><br />
Vor zwei Jahren fügt mich eine Schönheit von zarten 16 Jahren auf Myspace zu ihren Freunden. Ihr Profil: ein Gesamtkunstwerk, rund wie ein Kreis. Auf meine neugierigen Nachrichten antwortet sie, Ja, sie ist wirklich so jung. Und ja, sie macht Musik; alleine. <a href="http://luftschlosserei.wordpress.com/2008/07/15/soapandskin/">Hier</a> hab ich kurz von ihr erzählt, aber viel gab&#8217;s noch nicht.</p>
<p>
Am Donnerstag, dem 12. März 2009, stehe ich in der Postgarage, so nah am Bühnenrand, dass meine Oberschenkel ab und zu gegen den Bühnenboden gedrückt werden, wenn hinten wieder jemand unruhig ist, und erwarte sie.<br />
Irgendwann und endlich kommt sie – <b>Soap&amp;Skin</b>. Schwarz in schwarz, verschlampttoupierter Haarschopf, dramatische Miene. Sie setzt sich ans Klavier, als wär nichts, und beginnt zu spielen. Wir kriegen kaum Zeit, Luft zu holen, da öffnet sich der Schlund schon.</p>
<p>
Sie sinkt hinein, und wir, die trivialen Publika, dürfen mitsinken. Ein Schluck Wasser, Rücken zur Menge, zu sehen kriegt das Fußvolk nur hier und da ein scheues Lächeln, gerötet geschminkte Augenhöhlen, „Danke“ sagt sie sogar, mindestens dreimal.</p>
<p>
Die Elektronik lässt den Saal beben, aber immer ist da diese Stimme der fragilen Achtzehnjährigen, die sanft genug ist, um uns Erdbebenopfer in den Schlaf zu wiegen. Manchmal schreit sie, meistens presst sie nur die Lippen ans Mikro und tanzt die Hände über 88 Tasten, die plötzlich zum Leben erwachen und ein bisschen mitweinen.</p>
<p>
„Sag mal was!“, ruft ein Fan in die intime Stille; sie bespuckt ihn mit Wasser, und das aufgebrachte Backgroundraunen macht mich ganz doll lächeln. Ich mag’s, wenn sie sich hassen lassen, diese aufmüpfigen Künstlerfiguren. Braucht auch Mut.</p>
<p>
Als die schleppenden Klänge des drückenden „Marche Funèbre“ einsetzen, steht Soap&amp;Skin auf vom Klavierhocker und schwankt-kriecht-taumelt zum Bühnenmittenmikro. Ihre Arme baumeln schlaff, ihr Körper wippt epileptisch; die Bewegungen sind berührend ehrlich in ihrer Mechanik. Vielleicht ist es auch einfacher, ein Zerrbild von sich zu erzeugen, wenn man so schön ist.</p>
<p>
Dann geht sie. Ist gar nicht so leicht, sie gehen zu lassen.</p>
<p>
Wider all meiner Erwartungen kommt die Frau, oder sollte ich sagen, das Mädchen?, nach einigen Applausminuten zurück auf die Bühne gestolpert, ein stolzes Lächeln kann sich auch die Sphinx der Melancholie, die dunkle Prinzessin, oder wie sie die ganzen Zeitungsschwärmer betitelt haben, nicht verkneifen.<br />
Sie spielt ihr letztes Lied, und legt hinein, was sie noch hat. Es wird trotzdem nie zuviel, denn sie scheint perfekt zu wissen, wie weit sie gehen kann und muss.</p>
<p>
Und nach dem Lied, wie nach jedem Lied, nimmt sie vorsichtig die Hände vom Klavier, legt sie in ihren Schoß, und lächelt verlegen. Genau dann scheint sie Anja zu sein, und, wenn ihr mich fragt, dann ist sie auch am Nettesten.</p>
<p><p>
Soap&amp;Skin ist kein Wunder, und auch kein Kindheitstraumata-Haufen. Sie ist dramatisch, und sie ist ein Werk – aber sie darf ja. Denn es ist ihr eigenes. Und nichts anderes gestehe ich jedem Künstler zu, als sich auf der Bühne neu zu erschaffen und in das eigene Konstrukt zu stürzen wie ich. Ja, auch das ist Authentizität.<br />
Ich stelle mich nicht in die Reihen der verliebten Rezensenten, die per Druckerschwärze um ihre Hand anhalten. Aber ich sage ehrlich und mich glücklich schätzend, dass sie großartig war. </p>
<p>
Man muss ja auch kein Kind furchtbarer Traurigkeit sein, um Musik zu komponieren, die derart unter die Haut kriecht und meinen Puls beschleunigt wie ihre. Soap&amp;Skin, oder doch Anja, weiß eben einfach, was die Menschen am meisten berührt, und es ist nunmal nicht der schale Nachgeschmack des flüchtigen Glücksmomentes, sondern die ganz persönliche Miniaturdornenkrone, die wir alle herumtragen.</p>
<p>
Ein bisschen so, wie wir als Kinder gerne Verstecken im Dunkeln gespielt haben. Die Objekte haben wir verstanden, bevor wir ihre Schatten erkennen; und bald wollen wir vom Hellen nichts mehr wissen.</p>
<p><p align="center"><img src="http://i15.photobucket.com/albums/a368/Schannerin/3102960956_9035c2bf86.jpg"></p>
<p></p>
<p align="right"><font size="1">foto creative commons at flickr</font></p>
<p></font> </font></p>
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			<media:title type="html">Alice</media:title>
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	</item>
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		<title>Todesboten</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 12:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jo ko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[  Aus dem eigenbrötlerischen Schweden wurde bis jetzt leider nix. Manchmal ist das Genre, dem meine Liebe gilt, eben sogar für Fans zu underground, und dümpelt in irgendwelchen Abgründen vor sich hin. Aber er wird das Licht der Welt hier schon noch erblicken!
Daher widme ich mich heute einem Nordrhein-Westfälischen Trio. Unter dem bezeichnenden Namen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=154&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="justify"> <font> <font size="2">Aus dem eigenbrötlerischen Schweden wurde bis jetzt leider nix. Manchmal ist das Genre, dem meine Liebe gilt, eben sogar für Fans zu underground, und dümpelt in irgendwelchen Abgründen vor sich hin. Aber er wird das Licht der Welt hier schon noch erblicken!</p>
<p>Daher widme ich mich heute einem Nordrhein-Westfälischen Trio. Unter dem bezeichnenden Namen <b>Sterbend</b> produzieren Typhon, Asmodaios und Winterheart schönsten Suicidal Black Metal, der mich nach einigen YouTube&#8217;schen Kostproben definitiv süchtig gemacht hat. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=brKDPLCFbg8">Hier zum Beispiel</a>. Ich also mal wieder ab zum CD-Kauf.</p>
<p>
Ihr 2006 erschienes Debütalbum <em>Dwelling Lifeless</em> soll euch hiermit präsentiert werden. Aber da ich für eine meiner Bewerbungen (ja ja) ohnehin schon ein Review verfasst habe, mache ich faule Copy-und-Paste-Arbeit. Also entschuldigt mal, auch mein Synonym-Schatz ist irgendwann erschöpft! ;)<br />
<div class="wp-caption alignright" style="width: 222px"><img alt="Sympathische junge Männer." src="http://images.hugi.is/metall/99604.jpg" title="Sterbend" width="212" height="255" /><p class="wp-caption-text">Sympathische junge Männer</p></div></p>
<p><p>
</font> </font></p>
<p><p>
<font> <font size="4"><b>Oden an den Untergang</font></b></p>
<p><font size="2">Ein Sterbender, so sagt man, sieht sein ganzes Leben ein letztes Mal vorbeiziehen für die flüchtige Dauer eines Moments. Wie es sich anhört, wenn der Tod ewig dauert – das oder etwas Ähnliches scheinen die Deutschen Sterbend mit ihrem Erstlingswerk ausdrücken zu wollen. </p>
<p><em>Dwelling Lifeless</em> heißt die Platte, mit Hass, Verzweiflung und Weltekel voll bis an den Rand. Dabei erzeugen die Stücke epischer Dimensionen – bis zu 15 Minuten Länge – eine derart dichte Atmosphäre, dass es schwer fällt, dem Abwärtssog des Gesamtwerks zu entrinnen , bis auch der letzte Windhauch des Outros verklungen ist.</p>
<p>Dominiert werden die Misanthropiepsalmen von Sänger Typhons kehligem Geschrei, das fast schon hysterische Höhen erklimmt, um dem Weltschmerz Stimme zu geben. Wie durch dichten Nebel schneidet der Gesang – Nebel in Form von rücksichtslosen, bitterkalten, aber stets harmonischen Gitarren. Generell ist die Musik von Sterbend, trotz denkbar großer Saitengewalt, kein Ungetüm, und alles andere als sperrig: die mitunter schleppenden Drums und über lange Strecken monotonen Riffs lullen den Hörer in das Unwetter, bis es nicht mehr als solches empfunden wird. Abgerundet und in sich geschlossen sind die zehn Stücke des Albums – was aber natürlich nicht heißt, sie wären leichte Kost.</p>
<p>Zu schlucken gibt es da einiges; aber wer sich in suizidalen Black-Metal-Gefilden zuhause fühlt, sollte den drei Nordrhein-Westfaliern auf jeden Fall Gehör schenken. Denn Sterbend wagen den Sprung, weg vom eindimensionalen Geknüppel, hinein in die verschlingende, aber mindestens genauso martialische Trostlosigkeit. Das Ergebnis sind 74 intensive Minuten, die den Hörer in die Eiserne Jungfrau der Verzweiflung schließen – und das im denkbar schönsten Sinne. Der Atmosphärenschlinge möchte man sich nämlich als von Sterbend zum Tode Verurteilter gar nicht mehr entziehen.</p>
<p>Doch <em>Dwelling Lifeless</em> dauert genauso wenig ewig wie das Leben, der Tod, oder auch das Ganze dazwischen – da hilft auch die kompromisslose Abkehr vom Irdischen und Zuwendung zur Unterwelt nichts. Gut, dass sich zumindest Tonträger problemlos nochmal abspielen lassen.</p>
<p><p>
</font><br />
&#8212;&#8211;<br />
<font size="1">und jetzt? anhören natürlich! <a href="www.myspace.com/sterbendfans">Etwa da.</a></p>
<p>Bild von <a href="http://www.metal-archives.com">hier.</a><br />
</font></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/luftschlosserei.wordpress.com/154/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/luftschlosserei.wordpress.com/154/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/luftschlosserei.wordpress.com/154/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/luftschlosserei.wordpress.com/154/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/luftschlosserei.wordpress.com/154/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/luftschlosserei.wordpress.com/154/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/luftschlosserei.wordpress.com/154/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/luftschlosserei.wordpress.com/154/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/luftschlosserei.wordpress.com/154/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/luftschlosserei.wordpress.com/154/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=154&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sterbend</media:title>
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		<title>Verrottendes Gemüse für 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 00:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jo ko</dc:creator>
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Das kotzt mich vielleicht alles an
So beginnt man keine Posts. Na ja, offensichtlich doch.
2009 ist da, und sowas wie Neujahrsposts gibt’s hier nicht. Daher nur einige Sprühkerzen für die kommenden Monate, die da unweigerlich antanzen wie eine Partyschlange, oder sag ich doch lieber Lebensherpes.
  Fürs Lamentieren ist man ja nie zu jung, daher schon [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=144&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="justify">
<font><br />
<font size="2"></p>
<p>Das kotzt mich vielleicht alles an</p>
<p>So beginnt man keine Posts. Na ja, offensichtlich doch.</p>
<p>2009 ist da, und sowas wie Neujahrsposts gibt’s hier nicht. Daher nur einige Sprühkerzen für die kommenden Monate, die da unweigerlich antanzen wie eine Partyschlange, oder sag ich doch lieber Lebensherpes.<br />
  Fürs Lamentieren ist man ja nie zu jung, daher schon jetzt mein apokalyptisches Gesudere: Die Zeit vergeht viel zu schnell. Erstaunlicherweise – obwohl man das Gegenteil vermuten mag – vergeht sie umso schneller, wenn man sie nicht mit dem verbringt, womit man sie gerne verbringen würde. Vielleicht liegt aber das wiederum nur daran, dass ich älter werde, und 24 Stunden gar nicht mehr so viele Wunder enthalten.</p>
<p>
Damit die Pusteblumen aka Kalendermonate inmitten von all dem Unerwarteten auch noch ein paar Versprechen einzulösen haben, hier einige Terminlichkeiten (is that a word?), die 2009 doch ganz attraktiv aussehen lassen.</p>
<p>
<b>21.03. – Agalloch und Dornenreich am Spring Metal Festival (u.a.; Henndorf am Wallersee, AUT)</b><br />
Zwei meiner absoluten long-time Lieblingsbands auf ein und demselben Event im wunderschönen Österreich. Muss ich mehr sagen? Ich mach’s einfach: Wer auf Folk-/Doom-/Prog-/Black Mischkulanzen neugierig ist, sollte ernsthaft darüber nachdenken, den Spottpreis von 25,80 Euro hinzublättern. Seriously guys! Samstag ist auch noch, das heißt es existiert auch eine Chance für FH-Sklaven wie mich. Nicht dass ich nicht sowieso gefahren wäre (hä hä hä).</p>
<p>
<b>22.-24.05. – Summernights Festival (Mining am Inn,  AUT)</b><br />
Was, schon wieder Gitarrengewalt in Austurrikje? Aber natürlich. Das Line-Up am besten selber anschauen, hier seien nur meine Perlen erwähnt: Satyricon, Endstille, Wintersun, Graveworm und Eisregen. Bis auf Endstille hatte ich mit allen schonmal das Live-Vergnügen, und bin so dreist zu behaupten, sie haben mich nicht bis kaum enttäuscht! (Na ja, Eisregen, aber ich hoff mal die lassen „Krebskolonie“ diesmal im Sack.)<br />
Grundsätzlich verspricht das Ganze, ein denkwürdiges Gewitter zu werden mit viel Amplitude, Kehlkopfkrieg, und was das Herz sonst noch so begehrt.<br />
Achja, der Preis: 59 Eusn. Dividiert durch DAS Line-up, erzähl mir doch nix! <br />
| <a href="www.summer-nights.at">Link</a> |</p>
<p><b>02.-07.07. – Metal Camp 09 (Tolmin, SLO) </b><br />
Ich weiß, ich weiß, es steht noch kein Programm fest. Deshalb bin ich hier auch absolut keine journalistische, objektive, oder sonst in irgendeiner Form verlässliche Quelle. Meine Motivation ist einfach: seit 2006 liebe ich das MC, oder „Hell over Paradise“, wie die paradiesische Landschaft im Naturschutzgebiet liebevoll genannt wird. Das hat verschiedene Gründe, und mal abgesehen von der Musik sind das herrliche Umgebung, 90-prozentig festival-konformes Schönwetter, die herrlich kalte Soča, die einem das Gefühl gibt, im Badeurlaub zu sein. Und vor allem natürlich die großartigen, entspannenten, international vertretenden Leute, die am Strand, an der Bierbar, oder direkt an der Bühne Kontakt knüpfen und eine Menge zu erzählen haben.<br />
masterofmetal.net verspricht bis jetzt allerdings u.a. diese geschätzten Bands:<br />
Blind Guardian, Dimmu Borgir, Kataklysm, My Dying Bride, Sodom, Graveworm, Hollenthon, Equilibrium.<br />
Und was soll ich HIER noch sagen? My Dying Bride? Die grandiosesten Trauerboten aller Zeiten, die ich 2006 verpasst habe und mir bis heute in den A**** beißen könnte deswegen? Gibt nix zu sagen. Außer, dass ich da vielleicht gerade mein Praktikum machen werde. Aber wenn es das wird, das ich mir wünsche, werd ich auch nicht klagen :&gt; <br />
|<a href="www.metalcamp.com">Link</a>|</p>
<p>
<p>So und das wars jetzt erstmal.  To be continued sure as HELL.</p>
<p>
Nächstes Mal gibt’s auch wieder Silberling, versprochen! Das Zeug ist alles auf dem weiten Weg in mein mütterliches CD-Regal (das eh aus allen Nähten platzt).<br />
Nur soviel: ein eigenbrötlerischer Schwede ist mein nächster Gast, und damit Black/Doom vom Feinsten. Mir kann man trauen, das wisst ihr doch.</p>
<p></font> </font></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/luftschlosserei.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/luftschlosserei.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/luftschlosserei.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/luftschlosserei.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/luftschlosserei.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/luftschlosserei.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/luftschlosserei.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/luftschlosserei.wordpress.com/144/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/luftschlosserei.wordpress.com/144/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/luftschlosserei.wordpress.com/144/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=144&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Akustische Schlachthöfe</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 17:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jo ko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Reviews für Raritäten – ähnlich interessant wie die Zeitung von vorgestern. 
Na gut. Demnach ist das hier auch kein Review, sondern eine Fangirling-Eskapade. Ein stolzes Grinsen darüber, dass ich seit gestern „A Tribute to the Black Emperors“ mein Eigen nenne. Ein bisschen DieGeldtascheIstLeerDasHerzIstVoll.

Mein Herz ist ziemlich voll, und zwar nicht mit irgendwas, sondern Liebe. Einziger [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=137&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><span><br />
</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span><span style="font-size:small;">Reviews für Raritäten – ähnlich interessant wie die Zeitung von vorgestern. </span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span><span style="font-size:small;">Na gut. Demnach ist das hier auch kein Review, sondern eine Fangirling-Eskapade. Ein stolzes Grinsen darüber, dass ich seit gestern <strong>„A Tribute to the Black Emperors“</strong> mein Eigen nenne. Ein bisschen DieGeldtascheIstLeerDasHerzIstVoll.<br />
<a href="http://luftschlosserei.files.wordpress.com/2008/12/black-emperors.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-138" title="black-emperors" src="http://luftschlosserei.files.wordpress.com/2008/12/black-emperors.jpg?w=300&#038;h=300" alt="black-emperors" width="300" height="300" /></a><br />
Mein Herz ist ziemlich voll, und zwar nicht mit irgendwas, sondern Liebe. Einziger Wermutstropfen: die beiden Dunklen Herrscher, denen diese gilt, kriegen davon nichts mehr mit. </span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span><span style="font-size:small;">Øystein „Euronymous“ Aarseth und Per Yngve „Dead“ Ohlin schrieben Black-Metal-Geschichte, im Leben und danach.<br />
Øystein prägte die Szene in Norwegen und später international, als er die Schwarzmetall-Veteranen <strong>Mayhem </strong>ins Leben rief. Zeitgleich stellte sein lichtleerer Plattenladen Helvete (Hölle) den bedeutendsten Treffpunkt für Nachtschwärmer, Bluthungrige und Todesanbeter dar. Ganz klar: leicht hatten’s die Frommen nicht. Und dunkel war’s immer. </span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span><span style="font-size:small;">Per wusste, was gut war: 1988 schloss sich der damals 18-Jährige Mayhem an. Ein Jahr davor hatte er die Death-Metal-Band <strong>Morbid</strong> gegründet, in der er als Sänger und „Mastermind“ (dieses komische denglische Wort benutze ich auch die ganze Zeit!) aktiv war.</p>
<p style="text-align:justify;"><span><span style="font-size:small;"><br />
Dead’s Gesang wird bis heute als sehr speziell für die damalige Zeit beschrieben, weshalb Øystein den jungen Schreihals auch ins Mayhem-Boot und ans Mikro holte. Ein geschickter Schachzug, wie sich herausstellte: die Fans liebten die wahrhaftig morbide, suizidale und stets am Abgrund zum Wahnsinn taumelnde neue Stimme der Band. </span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span><span style="font-size:small;"><em>„Excuse all the blood“</em>, so die Abschiedsnotiz Ohlins, als er drei Jahre später, 1991, den Tod endgültig in die eigenen Hände nimmt und sich mittels Kopfschuss ins Beyond befördert. Die Trauer der restlichen Mayhem? Nicht medientauglich. „Wir verehren den Tod, warum sollten wir ihn bedauern?“, so oder so ähnlich die damaligen Wortmeldungen.</p>
<p style="text-align:justify;"><span><span style="font-size:small;"><br />
Wenn ich mir jetzt Zitate und Songtexte Pers durchlese, kann ich ihn eigentlich auch nicht bedauern. Der junge Mann, der seine Bühnenkleidung vor Auftritten bevorzugt im Wald verscharrte und dies kommentierte mit „I like to smell of earth; it makes me feel like home“, scheint tatsächlich nicht viel mehr als nach Hause gegangen zu sein. Nie war der Begriff des Freitods so passend; <a href="http://www.syberberg.de/Syberberg4_2003_1/Ulrich-Wildgruber/Amery/amery.html">Améry hat’s schon gewusst</a>. Dass eine musikalische Größe verloren wurde, ist unbestritten. </span></span></p>
<div id="attachment_139" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><a href="http://luftschlosserei.files.wordpress.com/2008/12/dead2.jpg"><img class="size-full wp-image-139" title="dead2" src="http://luftschlosserei.files.wordpress.com/2008/12/dead2.jpg?w=204&#038;h=244" alt="dead2" width="204" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Per Yngve Ohlin. &quot;By night will strike me, I die. Ha...huahaha, I&#39;ve died.&quot; (From The Dark)</p></div>
<p style="text-align:justify;"><span><span style="font-size:small;">
<dd>
</dd>
<p> </span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<div id="attachment_141" class="wp-caption alignright" style="width: 174px"><a href="http://luftschlosserei.files.wordpress.com/2008/12/euronymous31.jpg"><img class="size-medium wp-image-141" src="http://luftschlosserei.files.wordpress.com/2008/12/euronymous31.jpg?w=164&#038;h=300" alt="euronymous" width="164" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Oystein Aarseth (courtesy to alu.ua.es)</p></div>
<p style="text-align:justify;"><span><span style="font-size:small;">Eine weitere Gallionsfigur musste 2 Jahre später verabschiedet werden: „Euronymous“ Aarseth stirbt 1993, durch fremde Hand allerdings. Ich <a href="http://luftschlosserei.wordpress.com/2008/11/19/burzum/">erwähnte</a> es kurz: Varg Vikernes (Burzums Mastermind &lt; da ist es wieder!) war nicht mehr einverstanden mit Øysteins Auffassung der Musik, die die beiden anfangs verbunden hatte. Mayhem waren nach dem Verlust ihres zweiten Gesichts leider auch nie mehr dieselben.<br />
</span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span><span style="font-size:small;">Alles das ist so oft geschrieben worden, I know I know. Fühlte mich nur verpflichtet, die Geschichte der beiden Emperors noch einmal abzurollen, da sie schließlich Gegenstand meiner wunderbaren, grenzwertigen Errungenschaft sind. „This Morbid Side“ dröhnt und scheppert, krächzt und knüppelt. Ein paar Oktaven tiefer schnarrt „The Mayhem Side“ in den Rillen, was das Zeug hält. Ich genieße <strong>das Knirschen auf der Platte</strong>, von der vor vierzehn Jahren 1000 Stück produziert wurden – oh so vergriffen am heutigen Tag. Eine davon ist jetzt meins!<br />
Ich sollte sie auch genießen. Schließlich kommt da nie mehr etwas nach, so sehr ich auch lamentiere. Tod und Verfall, das Zentrum von Øysteins Musik und Pers Texten. Jetzt steht er ihnen im Weg – aber man wird eben nicht umsonst zur Legende.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span><span style="font-size:small;">R.I.P.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span> </span></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/luftschlosserei.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/luftschlosserei.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/luftschlosserei.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/luftschlosserei.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/luftschlosserei.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/luftschlosserei.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/luftschlosserei.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/luftschlosserei.wordpress.com/137/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/luftschlosserei.wordpress.com/137/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/luftschlosserei.wordpress.com/137/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=137&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Unicorn feces</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 15:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jo ko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[


They sound like computer rape and car wreckage. They probably took too much of something. Their lyrics treat subjects of wisdom, at least as long as you wander rainbow-land and are smelling the stench of something un-dreamy.

Did you know that unicorns shit rainbows and fart children&#8217;s laughter? No? Then go learn.
Maybe The Porch Song are [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=135&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="justify">
<p><font face="Verdana"><br />
<font size="2"></p>
<p>They sound like computer rape and car wreckage. They probably took too much of something. Their lyrics treat subjects of wisdom, at least as long as you wander rainbow-land and are smelling the stench of something un-dreamy.</p>
<p>
Did you know that unicorns shit rainbows and fart children&#8217;s laughter? No? <a href="http://www.stonerrock.org/images/vol8/srcomp8/05%20-%20The%20Porch%20Song%20-%20Did%20you%20know%20that%20unicorns%20shit%20rainbows%20and%20fart%20childrens%20laughter_.mp3">Then go learn.</a></p>
<p>Maybe<b> <a href="http://theporchsong.com/">The Porch Song</a></b> are ambiguous, maybe just a little sick. They phantasize about &#8222;Nipples like Donuts&#8220; and clearly state that they don&#8217;t eat shit. In their Hashcore-universe (that&#8217;s the self-given genre title), &#8222;A is for Assholes&#8220;. It&#8217;s not a rainbow-colored world, but it sure is lovely and full of rubber duckies.<br />
Unicorns? Exist, but in their animalistic natura. Bubblegum eyes haven&#8217;t made their way out of yesterday.<br />
<b>Ian and Dan</b> from Illinois, who claim to be inspired by slayers and hairdressers, seduce a small audience with ominous sound thunderstorms and slaughterhouse collapse settings. The noise would be unbearable, if it wasn&#8217;t that good. As though gliding away on a truly &#8222;Boweltastic Voyage&#8220;, the persistent buzzing lulls you, cradles you, poisons you. It&#8217;s even fun.</p>
<p><p>
The song linked to above already made it on one of the <a href="http://www.stonerrock.com">StonerRock</a> compilations &#8211; collections of music that is famous for being slurry, sludgy, heavy and a little bit doomed at the end of the day. Dark and uncompromising, it sucks you into a stinking tunnel filled with threat and bad air. You inhale. You exhale.<br />
The Porch Song is your soundtrack for this. Seriously. Feel the hammer (which is the bass) crush against your skull again and again, hum along until your throat catches fire. This is something new.</p>
<p>
My description lacks concision?<br />
You&#8217;re right maybe.<br />
Let me quote hogfeldt&#8217;s signature on stonerrock forums, then &#8211; <em>&#8222;You are excrement, but you can turn yourself into gold.&#8220;</em> Now things should be a little clearer.</p>
<p></font><br />
</font></p>
<p><img src="http://a743.ac-images.myspacecdn.com/images01/109/l_a94296155f0348f14f1c7f7a2e9aac8e.jpg"></p>
<dd>
<p align="center"> c) The Porch Song at Myspace </p>
</dd>
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			<media:title type="html">Alice</media:title>
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		<title>Ich weiß was!</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 20:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jo ko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[


Ok um das nochmal festzuhalten: Dieser Blog ist ein Produkt subjektiver Empfindungen &#38; Urteile &#8211; meiner Empfindungen und Urteile. Ich stelle keinen Professionalitäts-Anspruch. Mal abgesehen davon, dass Musik sowieso zu einem großen Teil nicht objektivierbar ist, sondern und glücklicherweise wandlungsfähig in ihrer Bedeutung. Wie Flubber. Oder&#8230; ein schönerer Vergleich.
Diskussionen? Gerne. Mich von der Gegenposition überzeugen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=129&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="justify">
<span style="font-family:Verdana;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">Ok um das nochmal festzuhalten: Dieser Blog ist ein Produkt subjektiver Empfindungen &amp; Urteile &#8211; <em>meiner</em> Empfindungen und Urteile. Ich stelle keinen Professionalitäts-Anspruch. Mal abgesehen davon, dass Musik sowieso zu einem großen Teil nicht objektivierbar ist, sondern und glücklicherweise wandlungsfähig in ihrer Bedeutung. Wie Flubber. Oder&#8230; ein schönerer Vergleich.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">Diskussionen? Gerne. Mich von der Gegenposition überzeugen lassen? Auch schön. Aber bitte tut mir und euch den Gefallen und überlegt euch das mit dem Tonfall irgendwie.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">Schließlich bin ich nicht die Enzyklopädie, und ihr nicht die Inquisition.<br />
Danke!</span></span></p>
<p><span style="font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;">&#8212;<br />
Zu meinem letzten Eintrag will ich hiermit noch ergänzen, warum die Welt doch noch Musikjournalisten braucht: zum Beispiel <a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2008/08/31/extrem-rechte-subkultur-%e2%80%93-zwischen-konsum-und-politik_389">deshalb</a>. Oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Fgwa4t1NCmk">deshalb</a>.<br />
<br />
Kostproben aus Letzterem, einer <b>&#8222;Doku&#8220; über das Ragnarök-Festival in Lichtenfels</b>:<br />
<br />
<em>&#8222;Die schlichte Stärke und Tapferkeit der alten Krieger als Gegenpol zur komplizierten Gegenwart &#8211; eine bierseelige Ersatzreligion.&#8220;</em><br />
<br />
Zitiert wird zum Beispiel Stickel, Mitglied von Odroerir: <em>&#8222;Ich will ganz einfach, dass ein Deutscher wieder stolz sein kann auf seine Geschichte [...] Das hat sich ja durch die jüngere Vergangenheit alles verloren und verflüchtigt.&#8220;</em> &#8211; Sprüche, bei denen der Sozialwissenschaftler Christian Dornbusch &#8222;Magenschmerzen bekommt&#8220;. Denn, das ist ARD noch einmal wichtig zu betonen, &#8222;er kennt die Szene.&#8220;<br />
<br />
Zitat von Herrn Dornbusch, dessen Gesicht wir leider nicht zu sehen bekommen: <em>&#8222;Zuerst einmal werden durch die Lieder antiquitierte Wertvorstellungen vermittelt: wie Ehre, Tapferkeit, Ruhm, Stolz, Männlichkeit.&#8220;</em><br />
Damit könnte er heutzutage sogar Recht haben &#8211; Gendering sieht schließlich anders aus.<br />
<br />
Gute Recherche lässt sich weiters daran erkennen, dass Equilibrium plötzlich &#8222;Effibrilium&#8220; heißen, und die interviewten Personen praktisch mitten im Satz abgeschnitten werden.</p>
<p><span style="font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;"><br />
Ich habe keine Ahnung, wie diese Sender es denn nun mit der Szene meinen &#8211; ob gut, ob böse? Ob sie es tatsächlich für objektiv halten, was sie berichten? Der &#8222;Blick von außen&#8220; ist es doch, der es dem Journalismus (imho) so verdammt schwer macht. Wie könnte ich als Außenstehende mit ein paar Tagen Recherche im Gepäck eigentlich jemals ein authentisches, wahrheitsgemäßes Bild erzeugen? Oder will ich meinen medialen Einfluss vielleicht einfach dazu nutzen, den Anklagefinger auf etwas zu richten, vor dem ich die arme Bevölkerung schützen möchte?</p>
<p><span style="font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;"><br />
Ich habe hin und wieder größere und kleinere Probleme mit Journalismus. Natürlich, ich befinde mich selbst in der Ausbildung zu ebendiesem Berufsbild &#8211; aber vielleicht deshalb. Ich soll ja kritisch sein, manchmal vielleicht sogar zu viel. Ich schimpfe wie ein Rohrspatz, hier und da ohne wirklichen Grund, aber das ist eben meine Aufgabe.<br />
Ich will schimpfen auf die Ewigschimpfenden. Hier rede ich nicht von informierten Journalisten und innen, die argumentative und nebeneinanderstellende Storys an die Öffentlichkeit bringen. Ich meine die Medienmärtyrer, die den Schritt, den sie üblicherweise voraus sind, gerne nutzen, um auch von Dingen zu schreiben, die sie nicht verstehen.</p>
<p><span style="font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;"><br />
So gesehen macht es perfekten Sinn, Journalisten nicht danach auszuwählen, ob sie Journalismus studiert haben, sondern ob sie sich mit dem auskennen, worüber sie berichten wollen: Politik. Musik. Wirtschaft. and what have you. Kann sich ja auch keiner mit allem auskennen. <strong>DANN MACHT ABER BITTE AUCH KEINE DOKUS ÜBER METAL, ARD!</strong> Ehrlich, Leute. Ich blogge ja jetzt auch nicht über die Börse.</p>
<p><span style="font-family:Verdana;"><span style="font-size:small;"><br />
So lustig ist das nämlich gar nicht. Schließlich will ich ja mit jedem Fernsehbeitrag zumindest irgendetwas aussagen und bezwecken. Und eine ganze Szene oberflächlich und plakativ zu &#8222;beschreiben&#8220;, um sie anschließend zu verunglimpfen, kann ja wohl nicht erklärtes Ziel sein. Schreibt euch das auf ein Post-It mit Corporate Design, bitte ja?</span></span><br />
</font> </font></p>
<p></span></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/luftschlosserei.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/luftschlosserei.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/luftschlosserei.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/luftschlosserei.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/luftschlosserei.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/luftschlosserei.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/luftschlosserei.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/luftschlosserei.wordpress.com/129/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/luftschlosserei.wordpress.com/129/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/luftschlosserei.wordpress.com/129/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=129&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Alice</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Vom sechssaitigen Kriegsbeil</title>
		<link>http://luftschlosserei.wordpress.com/2008/11/19/burzum/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 23:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jo ko</dc:creator>
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		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[political incorrectness]]></category>
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		<description><![CDATA[Wieviel ethische Verwerflichkeit verträgt musikalische Genialität?
 
 

„Political Incorrectness“ erweist sich immer mal wieder als großer Antrieb noch größerer Ideen. Den Grund dafür suche und hinterfrage ich nicht, denn das könnte niemals fruchten: viel zu individuell und abgründig sind die Motive der eindrucksvollen Geister, die aus der destruktiven Energie schöpferische Kraft gewinnen.
 
Aber wie weit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=122&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;"><em><strong>Wieviel ethische Verwerflichkeit verträgt musikalische Genialität?</strong></em></span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;"> </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;"> </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;">
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;">„Political Incorrectness“ erweist sich immer mal wieder als großer Antrieb noch größerer Ideen. Den Grund dafür suche und hinterfrage ich nicht, denn das könnte niemals fruchten: viel zu individuell und abgründig sind die Motive der eindrucksvollen Geister, die aus der destruktiven Energie schöpferische Kraft gewinnen.</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;"> </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;">Aber wie weit mache ich mit mitschuldig an den Verbrechen der Luftschlösserarchitekten, wenn mir ihre Schlösser gefallen?</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;"> </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;" lang="EN-US">Varg „Count Grishnack“ Vikernes – nuff said. </span><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;">Zumindest in gewissen Kreisen ist der junge Herr ein Begriff. Nachdem er mit süßen 17 Jahr‘ das Ein-Mann-Projekt <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burzum">Burzum</a></strong> ins Leben rief (Kompromisslosigkeit und Egomanie lassen wohl grüßen), schloss er sich ein paar Jahre später auch <strong>Mayhem </strong>an, (ich werde bestimmt noch bloggen über den wahnsinnigen Haufen, der mir sehr ans Herz gewachsen ist) wo er seinen Unmut noch immer nicht im Griff hatte: nach Streit und ideologischen Widersprüchlichkeiten erstach Varg seinen Bandkollegen und „Freund“ Euronymous.</span></p>
<div class="mceTemp" style="text-align:justify;">
<dl class="wp-caption alignright">
<dt class="wp-caption-dt"><img src="http://content.answers.com/main/content/wp/en/thumb/3/3c/280px-Varg_Vikernes.png" alt="Varg Count Grishnackh Vikernes, Burzum. (promo photo)" width="280" height="352" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Varg &#8222;Count Grishnackh&#8220; Vikernes, Burzum. (promo photo 1993)</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;">
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;">Seit 1994 sitzt der unfröhliche Grishnack in Norwegen seine 21-jährige Haftstrafe ab, baut nur mehr rechtsradikale Zinnen im Kopf, und die nun mit deutlich weniger Mitteln produzierbare Musik hat ebenfalls eine Veränderung durchlebt. Reue ist dem jungen Mann allerdings fremd, <a href="http://www.burzum.com/burzum/library/interviews/hammer.html">wie er selbst beteuert</a>, und das Gefängnis nicht höllisch genug. Seinen Einfluss übt der 35-Jährige nach wie vor auf tausende junge Menschen aus.</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;"><br />
</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;"> </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;"><strong>Auch auf mich.</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;">Ich finde Messermord und Faschismus nicht cool, und gehe dafür auch nicht demonstrieren. Was aber soll ich tun, wenn ich gerne das erste und primitivst dunkelste Burzum-Album auflege, und es einfach liebe? Das ist guter, nein böser, rauer, wütender und zerstörerischer Black Metal der Ersten Stunde – hier gibt es keine Virtuosität, keine Latenz, und erst recht keine Träumerei. Untergründiger Zorn statt überirdischer Lyrik; etwas, das „die Bands von heute“ so selten noch beherrschen. Keine Frage, ich liebe auch <em>sie – </em>Dornenreich, Opeth, Nocte Obducta, und wie sie alle heißen. Aber sie wollen sich gegenseitig übertreffen mit ihrer anmutigen Poesie und grüblerischen Melancholie. Sie verzweifeln alle.</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;"><br />
</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;">Aber manchmal will ich meine Bands hassen hören, nicht verzweifeln. Will sie auf die Welt spucken sehen, anstatt sie zu Grabe zu tragen. </span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;">
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;">Natürlich, Varg Vikernes tat es ja auch: die Welt hassen, und mit ihr die Menschen. Sie so sehr zu hassen, dass er einen von ihnen für immer davonjagte – bereit, die Strafe zu tragen. Es ist schwierig für mich, zu beantworten, welche Gefühle ich ihm gegenüber habe. Soll ich ihn verurteilen, obwohl ich sein Kunstprodukt – die Musik – gierig konsumiere? Die Gefühle, die ich dieser Dunkelheit auf Tonträger gegenüber verspüre, sind weit entfernt von Hass.</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;">
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;">Musik ist nicht Politik. Ist sie aber der Politik verpflichtet?<br />
</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;">
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;"><span style="font-size:10pt;font-family:&quot;">Ich wäre sehr gespannt auf Eure Meinung von Außen. Wollt ihr sie mir geben?</span></p>
<p style="text-align:justify;margin:0 0 .0001pt;">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align:justify;">
<dl class="wp-caption aligncenter">
<dt class="wp-caption-dt"><img src="http://www.sputnikmusic.com/images/albums/22956.jpg" alt="Burzums debut" width="200" height="200" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Burzum&#8217;s debut</dd>
</dl>
</div>
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		<title>you can always make me smile</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 21:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jo ko</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://luftschlosserei.wordpress.com/?p=106</guid>
		<description><![CDATA[Manchmal muss man die Welt, und ihre Bewohner, doch einfach lieben &#8211; oder wie sonst sollte ich es ihnen vergelten, dass sie mich zum Lachen bringen? Sie wissen eben, was mir gut tut. Oder besser gesagt, uns allen.
Warum waren wir blind?
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Manchmal muss man die Welt, und ihre Bewohner, doch einfach lieben &#8211; oder wie sonst sollte ich es ihnen vergelten, dass sie mich zum Lachen bringen? Sie wissen eben, was mir gut tut. Oder besser gesagt, uns allen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 762px"><img src="http://i15.photobucket.com/albums/a368/Schannerin/whyfat.jpg" alt="" width="752" height="128" /><p class="wp-caption-text">Werbeanzeige auf livejournal.com</p></div>
<p>Warum waren wir blind?</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/luftschlosserei.wordpress.com/106/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/luftschlosserei.wordpress.com/106/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/luftschlosserei.wordpress.com/106/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/luftschlosserei.wordpress.com/106/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/luftschlosserei.wordpress.com/106/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/luftschlosserei.wordpress.com/106/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/luftschlosserei.wordpress.com/106/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/luftschlosserei.wordpress.com/106/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/luftschlosserei.wordpress.com/106/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/luftschlosserei.wordpress.com/106/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=106&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Give back the sun</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 08:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jo ko</dc:creator>
				<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[bathory]]></category>
		<category><![CDATA[blood fire death]]></category>
		<category><![CDATA[lords of chaos]]></category>
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		<category><![CDATA[viking metal]]></category>

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		<description><![CDATA[Metal – a supernova
Born to be dark, it turned so bright when it exploded.
The story of Black Metal is a long one, and I&#8217;d certainly be &#8222;too small for my boots&#8220;, and a fool, trying to re-tell it here. In order to do so, books like this have been written – that are not only [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=luftschlosserei.wordpress.com&blog=4233734&post=94&subd=luftschlosserei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Metal – a supernova</strong></p>
<p>Born to be dark, it turned so bright when it exploded.</p>
<p>The story of Black Metal is a long one, and I&#8217;d certainly be &#8222;too small for my boots&#8220;, and a fool, trying to re-tell it here. In order to do so, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lords_Of_Chaos">books like this</a> have been written – that are not only extremely interesting and beautifully written, but also being educational without pointing the accusing finger.<br />
So I’ll spare you the rock lexica histoires at this point and will just go on, a dilettant, toppling over shelves and shattering whatever there is left or right. Not heroically at all. I’m more the Little One, who’s still got so much to learn – but believe me, I do.</p>
<p>The first band I want to talk about are the torch bearers of heathen and – so I’d say – Viking Metal in the end: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bathory"><strong>Bathory</strong></a>. Named after a Hungarian noblewoman, who used to bath in young girls’ blood, the Swedish band started out on the same path where contemporarians Venom had taken their first step: sailing on the war ship of Satanism and provocative dark imagery.<br />
With their 4th record, <em>Blood Fire Death</em>, though, Bathory discovered the traces of their ancestors in the snow, and followed without hesitation. From now on, Nordic mythology and heathen gods dominated their lyrics and artwork.<br />
The songs are broaching the issues of battle and heroism, violence and death. Bitterness can’t be overheard in the following decades of heathen metal culture, considering the fact that Christianity was imposed on Scandinavia until 1000 years ago.<br />
Bathory were the first to return to Viking values and symbolism, and they definitely held their flame high. Whoever appreciates the Pagan-“ic” sound of groups like Korpiklaani, Eluveitie or Falkenbach today, should ride a few miles back and listen to what Quorthon, Wornth und Kotsaar (so Bathory’s pseudonyms) produced 1988 – the time when hippies grew old and teenagers craved something new, and something angry.<br />
I could go on for a long time, but I’d probably just get tangled up in and between facts, passion, and a determined will to understand. I’m glad and privileged to care about music – not only what it sounds like, but also what it IS. Where it comes from, and why. It is a universe of its own, and (Black) Metal only one star in it.<br />
One dying star, maybe – since only suffering and torment could be an achievement, ever, in this world that Black Metallers hated. But they oviously forgot how a star that’s dying is likely to explode, and enlighten its cosmic environment. It’s a very natural process and doesn’t mean a thing, as so many events in life have nothing to do with destiny. (I personally don’t believe in it anyways.) But it’s pretty bright, after all.</p>
<p>Here the circle completes, in my eyes, very well: a creation that was supposed to be dark, sinister, and intimidating, now unites thousands of young people who share a fascination and passion for it. They don’t buy records, or visit shows, or strum endearingly on their own first guitars, because they hate it. Pathetically enough: They do, because they love it.</p>
<p>My met is empty. Time to close the books for today.</p>
<p>(In case you wondered: I actually wrote this in the evening 2 days ago &#8211; I&#8217;m not boozing at noon&#8230; Anm. d. Red.)</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 351px"><img src="http://www.warriorsfeast.de/Main/Bathory2.jpg" alt="" width="341" height="400" /><p class="wp-caption-text">Bathory - image c) warriorsfeast.de</p></div>
<p style="text-align:center;">
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